Private Equity Fonds - Geschlossene Fonds
Aktuelle Entwicklungen im Private Equity-Markt
Die Investoren von Private Equity Fonds kaufen Unternehmen, die meist nicht an der Börse notiert sind und versuchen durch Restrukturierung und aggressives Management eine Wertsteigerung zu erreichen. Die Unternehmen werden dann oft mit zweistelligen Renditen an die Börse gebracht oder verkauft.
Bei Topangeboten sind 20 % p. a. und mehr durchaus möglich, wie die Ergebnisse dieser Spitzenfonds über lange Zeiträume unter Beweis stellen.
Nach dem Aufschwung der späten 90er Jahre durchlief der Beteiligungsmarkt zwischen 2001 und 2003 eine Konsolidierungsphase. 2004 gab es erste hoffnungsvolle Anzeichen einer Markterholung, die sich 2005 mit Nachdruck fortsetzte. Mit dem überaus erfolgreichen Jahr 2006 kann die Konsolidierungsphase endgültig als abgeschlossen betrachtet werden.
Seriöse Emissionshäuser achten darauf, dass ihr Private Equity Angebot nicht mit negativen Schlagzeilen in Zusammenhang gebracht werden kann, was sich z.B. an der Laufeit des Investments von 5 bis 10 Jahren zeigt!
Renditechancen
Durch die niedrige Korrelation der Wertentwicklung von Private Equity mit der Wertentwicklung anderer Anlageklassen ist davon auszugehen, dass bei einer Beimischung von 10-15% Private Equity das Risiko des Gesamtportfolios sinkt. Da die Renditeerwartungen von Private Equity Anlagen höher ist als die anderer Anlageklassen, findet die Risikominderung ohne Renditeeinbuße statt. Somit eröffnet ein Private Equity Investment dem Anleger nachweislich das höchste Renditepotential aller derzeit verfügbaren Anlageklassen.
Wenn Sie an weiteren Informationen zur Kapitalanlage Private Equity interessiert sind, füllen Sie bitte kurz das Formular aus.
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Angebote im Bereich Private Equity Fonds
Angeboten werden dem Privatkunden meistens Singlefonds, die in bis zu 25 einzelnen Beteiligungen investieren.
Eine wesentlich bessere Risikostreuung bieten Dachfonds, bei denen der Anleger an bis zu 300 Einzelbeteiligungen beteiligt ist.
Der absolute Topbereich im Bereich Private Equity Fonds sind Investments im sog. Top-Quartersegment, denn hier findet man die Private Equity Fonds, die nachhaltig unter Beweis gestellt haben, dass sie mit ihren Ergebnissen regelmäßig unter den Besten 25 % zu finden sind.
Was ist Private Equity?
Eine Private Equity Anlage bedeutet Investitionen in die Finanzierung nicht börsennotierter Unternehmen mit Eigenkapital.
Das Wort „Private“ steht dabei für den "nicht öffentlichen" Charakter dieser Anlage.
Das Wort „Equity“ unterstreicht den Eigenkapitalcharakter von Private Equity. Während sonst Fremdkapital für Unternehmen von Banken und Versicherungen als Darlehen zur Verfügung gestellt wird, nimmt die Private Equity Anlage uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil. Der Eigenkapitalinvestor unterliegt damit zwar einem erhöhten Risiko, da unternehmerische Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden, aber er profitiert bei positiver Unternehmensentwicklung weit über der dem Fremdkapitalgeber gewährten Verzinsung. Darüber hinaus ist Eigenkapital grundsätzlich mit juristischen Eigentümerrechten verbunden. Somit hat der Eigenkapitalinvestor immer deutlich bessere Einsichts- und Einflussmöglichkeiten als ein Fremdkapitalgeber.
Die Idee der Private Equity Anlage gab es allerdings schon seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zeitalter der Industrialisierung, als vornehmlich private Bankiers abseits der noch unterentwickelten Börsen Eigenkapital für aussichtsreiche innovative Projekte zur Verfügung stellten. Natürlich hatten diese Finanziers Interesse an hohen Gewinnen, leisteten aber parallel auch einen erheblichen schöpferischen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Industrienationen. Man sprach damals von einer "Entfesselung der im Boden, im Handel und in der Dienstleistung liegenden Energien". Das Resultat dieses unternehmerischen Handelns war der Anbruch eines neuen Zeitalters, das Branchen wie die Dampfschifffahrt, die Eisenbahn, das Versicherungswesen, den Maschinenbau, die Montanindustrie und das Textilgewerbe hervorbrachte. Als eines der erfolgreichsten "Start-Ups" dieser Zeit gilt die heutige Siemens AG.
Rendite einer Private Equity Anlage
Engagements in Private Equity besitzen gegenüber Kapitalanlagen in Sparbriefen, Geldmarktpapieren oder festverzinslichen Wertpapieren eine stärker gespreizte Rendite-Risiko Relation. Leider wird in Deutschland Private Equity immer noch mit Venture Capital gleichgesetzt und verleitet zu der Fehlannahme, es würde sich bei einem Private Equity Fonds um ein hochspekulatives Investment handeln. Diese Betrachtungsweise ist jedoch für die Bewertung des Risikos von Anlageklassen nicht sachgerecht. Hierbei sind Marktindizes als Vergleichsmaßstab zu beachten, die eine objektive Darstellung der durchschnittlichen Entwicklung einer Anlageklasse gewährleisten.
Das Anlagerisiko wird exakt durch die Kennziffer der Volatilität (Schwankung bei der Wertentwicklung) gemessen. Wenn man marktbreite Indizes der einzelnen Anlageklassen vergleicht, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Volatilität von Private Equity Anlagen unter den Vergleichswerten der Anlage in so genannten Standardaktien liegt.
Die im Fondsgedanken umgesetzte Strategie der Streuung des Gesamtrisikos einer Kapitalanlage auf möglichst viele voneinander unabhängige Einzelrisiken bewirkt, dass für die Bewertung des Risikos aus der Sicht des Anlegers das höhere Einzelrisiko von Private Equity Investitionen nicht entscheidend ist. Wenn die Anlagegrundsätze, die Qualität und der Marktzugang des Fondsmanagements stimmen und so eine breite Streuung gewährleistet ist, stellt die Volatilität der jeweiligen Anlageklasse den geeigneten Bewertungsmaßstab für das Risiko des Fondsanlegers dar.



