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GESCHLOSSENE FONDS AKTUELL - Altersvorsorge

Beim Aufbau einer Altersvorsorge ist es wichtig diese auch richtig abzusichern. Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und die private Haftpflichtversicherung tragen dazu bei. Ohne diese Absicherung kann man schnell vor dem finanziellen Ruin stehen. Auf welche Geldreserven können Sie zurückgreifen, falls Sie berufsunfähig werden oder einem Anderen einen immensen Schaden zufügen? - NEU Kfz Versicherung

Bedrohung Rentenlücke

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Die gesetzliche Rente verringert sich weiter!

Schon jetzt ist sicher, dass mit dem neuen Alterseinkünftegesetz, das ab dem 01.01.2005 gilt, sich die Rentenlücke (Lohnersatzquoten) weiter vergrößern wird. Wer auch später sein Auskommen haben will, muss seine Vorsorge in die eigene Hand nehmen. So gehen Experten davon aus, dass beispielsweise eine Rente im Jahr 2030, nach dem man 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hatte, nur noch rund 36 Prozent des letzten Bruttoeinkommens ausmachen wird.

Wer frühzeitig vorsorgt, spart Steuern.

Entlastet werden mit dem neuen Gesetz alle Arbeitnehmer, die noch einige Jahre auf ihre Rente hinarbeiten müssen. Die können ab 2005 mehr für die Altersvorsorge und die Absicherung gesundheitlicher Risiken von der Steuer absetzen. "Nachgelagerte Besteuerung" heißt das Stichwort, unter dem der Umbruch im System steht.

Übergangsregelung

Kompliziert wird das Ganze erst dadurch, dass die heutigen Rentner nicht für ihre volle Rente zur Kasse gebeten werden können und aus Haushaltsgründen nicht sofort alle Vorsorgemaßnahmen von der Steuer freigestellt werden können. Die Beitragszahler können im Laufe der Zeit immer mehr von ihren Rücklagen für das Alter von der Steuer absetzen.

 

Private Finanzplanung und Altersvorsorge

Jeder Bürger sollte sich ganz bewusst mit dem Thema private Finanzplanung und Altersvorsorge beschäftigen, denn die gesetzliche Rente hat, zumindest für die kommenden Rentnergenerationen, ihre lebensstandardsichernde Funktion endgültig verloren. Der Staat hat bereits zu großen Teilen die Verantwortung für die Altersicherung an die Bürger abgegeben und dieser Trend ist unumkehrbar!

Doch unterschätzen gerade Bürger, die erst in 15 Jahren oder später in Rente gehen, diese Entwicklung - obwohl eben diese Generation am stärksten betroffen ist. Die Ursachen der Probleme, negative wirtschaftliche und demographische Entwicklungen, sind längst bekannt. Aber nun soll endlich auch gehandelt werden:

 

Welche Anlageform bringt welches Ergebnis?

Verdeutlichung anhand von Zahlen. Unterstellte Annahme, 100 € monatliches regelmäßiges sparen. Selbst eingezahlt: 36.000 € Laufzeit: 30 Jahre

       

Anlageform:

Zinsen

Ergebnis €

Gewinn €

       
Sparbuch 2,o % 49.209,08 5.424,11
Festgeld 3,1 % 58.998,73 22.998,73
Bausparen 4,0 % 68.760,13 32.760,13
Lebensversicherung 5,0 % 81.885,88 45.885,88
Investmentfonds 10,0 % 208.084,94 172.084,94
Premium Fonds 12,0 % 308.423,17 272.423,17

Machen Sie mehr aus Ihrem Geld!

Das neue Alterseinkünftegesetz soll den positiven Trent im Sozialsystem einläuten. Aber was bedeutet das für den Einzelnen - und wie kann man selbst richtig und individuell vorsorgen?

Das Alterseinkünftegesetz ist de facto die größte Rentenreform in der Geschichte der Bundesrepublik - auch wenn sich diese Sozialrevolution von der Bevölkerung weitgehend unbemerkt vollzogen hat bzw. immer noch vollzieht. Das liegt natürlich auch am langen Zeithorizont der Umstellung - und der unterschiedlichen Grade persönlichen Betroffenheit des einzelnen Bürgers. Ein 20-Jähriger wird mitunter erst in über 40 Jahren merken, was sich da für ihn "zusammen gebraut" hat. Es wird also - wie stets in solchen Veränderungsprozessen - Gewinner und Verlierer dieser Reform geben.

Beispielsweise muss ein Besserverdienender im Vergleich zur heutigen Situation bei Rentenbeginn im Jahr 2040 mit rund 43 Prozent Kaufkraftverlust seiner Rente rechnen. Darauf muss sich der Bürger einstellen - und gleichzeitig die für ihn passenden Finanzlösungen suchen. Denn der Staat fördert durchaus die private Vorsorge - hier bieten sich viele Chancen. Man darf nicht überall nur das Negative sehen - auch wenn dies der absolute Megatrend in unserer Gesellschaft zu sein scheint.

Versorgungslücken im Alter

Immer mehr Bürger haben Zweifel an der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung, ihren tatsächlichen Rentenanspruch kennen jedoch die wenigsten.

Eine Studie über "die Deutschen und ihr Geld" zeigt, dass knapp die Hälfte der Arbeitnehmer ihre Rentenansprüche zu hoch einschätzen. Rund 15 Prozent überschätzen ihre Rentenansprüche gar um 50 Prozent.

Verantwortlich für diese falschen Vorstellungen ist nicht zuletzt die "Beruhigungsstrategie", die in der öffentlichen Rentendiskussion üblich ist. So wird mit dem relativ hohen Rentenniveau des "Standardrentners" argumentiert, das derzeit bei etwa 70 Prozent liegt. Dieser Wert dient jedoch vor allem der Statistik. Er beschreibt wie sich das allgemeine Rentenniveau, gemessen am Durchschnittseinkommen aller Beschäftigten, entwickelt.

Die Voraussetzungen der Standardrente (45 Versicherungsjahre stets mit Durchschnittseinkommen) erfüllen jedoch schon heute wenig Arbeitnehmer. In Zukunft werden solche Erwerbsbiografien noch seltener. Aussagekräftiger sind andere Zahlen: So betragen die empirischen Lohnersatzquoten aus der gesetzlichen Rentenversicherung der heute 61- bis 66-jährigen Rentner knapp 60 Prozent des letzten Nettolohns. Bei den nicht Haupteinkommensbeziehern - zumeist Frauen - liegt die Ersatzquote noch weit niedriger.

Durch die demographische Schieflage verringert sich das Versorgungsniveau der Umlagerente für die jüngeren Jahrgänge. Es fällt von 60 auf 37 Prozent (Vergleich Durchschnittsverdiener der Jahrgänge 1945 und 1985 siehe Tabelle unten).

Lohnersatzquoten (Rentenanspruch) verschiedener Einkommensgruppen und Jahrgänge mit 45 Versicherungsjahren (kommen weniger Jahre zustande verringert sich die Rente weiter)!

Jahrgang
letztes Nettoeinkommen

"Geringverdiener"

(1.278,23 EUR)

"Durchschnittsverdiener"

(2.045,17 EUR)
"Besserverdiener"

(2.812,11 EUR)
Jahrgang
1945 65% - 830,85 € 60% - 1.227,10 € 54% - 1.518,54 € 1945
1955 59% - 754,16 € 54% - 1.104,39 € 48% - 1.349,81 € 1955
1965 48% - 613,55 € 44% - 899,87 € 40% - 1.124,84 € 1965
1975 41% - 524,07 € 38% - 777,16 € 34% - 956,12 € 1975
1985 40% - 511,29 € 37% - 756,71 € 33% - 928,00 € 1985

Quelle: DIA 2001

 

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